Sri Lanka – Unsere Highlights & Empfehlungen

Wir erzählen euch heute, wie wir durch Sri Lanka gereist sind, was unser persönlichen Sri Lanka Highlights waren und unsere Top Empfehlungen.

Als erstes sind wir in Colombo mit unserem Flieger aus Bangkok gelandet.

In Colombo haben wir uns dann nur einen Tag aufgehalten und einen lokalen Gemüse- und Obst-Markt besucht. Den nächsten Tag sind wir direkt weiter mit dem Zug nach Kandy gefahren. Das ganze hat ca. 2 1/2 Std gedauert. Es war mega easy und eine angenehme Fahrt in der 1. Klasse.

Erster Stopp – Kandy

In Kandy haben wir uns 4 Tage aufgehalten und das kleine Örtchen genossen.

Von den 4 Tagen lag ich allerdings 2 Tage im Bettchen mit einer natürlichen Entgiftungskur, denn ich hatte etwas Falsches gegessen.

Ich denke es war eine kleine Lebensmittelvergiftung von einem kleinen vegetarischen Restaurant, das sehr viele frittierte Dinge anbot. Ich war bei keinem Arzt und auch Medikamente habe ich keine zu mir genommen. Einfach nur viel Wasser und Schlaf!

Allgemein waren wir in Kandy etwas unzufrieden mit der Essenauswahl und müssen ernsthaft zugeben, dass wir eines Tages tatsächlich im Pizza Hut landeten, weil wir einfach nicht das richtige Restaurant für uns fanden. Das haben wir dann aber genossen und es war wirklich witzig, denn es war das erste mal seit bestimmt 2 Jahren, dass wir in so einen Fastfood-Laden gegangen sind.

Trotzdem war es auch ein bisschen komisch, denn an sich widerspricht es vieler meiner eigenen Einstellungen zum Thema Ernährung. Wie dem auch sei, das ganze haben wir gut überstanden und nach 2 ganzen Tagen nur im Bett und dieser gründlichen Reinigungskur meines Körpers haben wir dann wieder etwas Sightseeing machen können und haben den Botanical Garden besucht.

Es war wunderschön dort und die Natur hatte eine wundervolle Kraft, die wir so deutlich in uns spüren konnten, als wir wie Kinder durch den Garten rannten und tobten!

Den Zahntempel in Kandy haben wir uns Vorort auch noch angeschaut, hat uns allerdings nicht wirklich beeindruckt und wir haben ihn nicht mal mit unseren Kameras groß aufgenommen!

Eine tolle 7-Stunden-Zugfahrt nach Ella

Von Kandy ging es dann weiter mit dem Zug nach Ella.

Da wir wie meistens auf unserer Reise alles immer ziemlich spontan machten, haben wir vorher kein Zugticket gekauft und mussten dann mit der dritten Klasse vorlieb nehmen. Wir bekamen die vorletzten Plätze des ganzen Zuges. Was wir im Nachhinein nicht eine Sekunde bereuten.

Die Zugfahrt dauerte 7 Stunden. Es war eine atemberaubende Fahrt und die Zeit verging wie im Fluge. Liam genoss es, bei den Einheimischen auf dem Schoß zu sitzen. Entgegen meiner Befürchtung, für Liam könnte es zu anstrengend werden, war es eine der schönsten Zugfahrten unseres Lebens.

Die Berge, die Natur und diese unglaubliche Weite waren wunderschön. Wir fuhren durch etliche Tunnel und immer wieder konnten wir ewig weit in die Natur blicken, einfach diese Schönheit genießen und auf uns wirken lassen.

Sogar den Einheimischen konnten wir ansehen, dass sie es einfach nur genossen. Dieses wundervolle Gefühl der Freiheit. Einige Einheimische lehnten sich sogar bei offenen Türen raus und freuten sich darüber sehr.

Auch Liam konnte die Fahrt sehr genießen und er saß mitten im Zug auf dem Tisch bei den Einheimischen. Für viele mag das sehr gefährlich ausgesehen haben. Und wenn ich mir darüber jetzt im Nachhinein Gedanken machen würde, was hätte alles passieren können, würde ich verrückt werden.

Doch das möchte ich nicht machen. Wenn ihr mich fragt, wieso ich ihn dort habe so sitzen lassen, kann ich es nicht beantworten. Es war dieser Moment! Und in diesem Moment fühlte es sich Richtig an und ich war voller Vertrauen.

Manchmal bin ich nämlich ein Kontroll-Freak. Das mag jetzt ein bisschen unwirklich für euch klingen, aber doch passiert es mir immer wieder. Deshalb bin ich dankbar für die Momente in meinem Leben, wo ich einfach unbeschwert den MOMENT genießen kann, ohne Sorgen um morgen! Und einfach loslasse!!

Und irgendwie – das glaube ich – wenn wir tiefes Vertrauen spüren, sind wir beschützt! Beschützt von der Unschuld unseres Momentes!

Dieses Zug-Erlebnis war einfach nur unbeschreiblich!

Die Stadt Ella entdecken

Als wir dann in Ella ankamen, waren wir erst mal überrascht wie klein dieser Ort doch ist!

„Wir haben noch nie so einen Ort gesehen, der so touristisch und so ausgestorben zugleich ist.“

Der Ort besteht quasi aus einer kurzen Hauptstraße. Das war’s!

Drum herum gibt es überall kleine Hotels und Gasthäuser auf den umliegenden kleinen Hügeln.

Ella ist wunderschön. Wunderschöne zwei Berge gibt es dort. Einmal den Ella Rock, den etwas größeren und dann den little Adam’s Peak.

Da wir etwas müde von dem ganzen Hin und Her-Gereise waren und ich mit meiner Krankheit noch etwas Ruhe nachzuholen hatte, entschieden wir uns dort ein bisschen zu bleiben, einfach den Ort zu genießen und Videos schneiden.

An einem Tag haben wir dann aber auch den Little Adam’s Peak bestiegen, was eine angenehme schöne Wanderung für uns war. Natürlich Liam immer mit im Gepäck!

Belohnt wurden wir dann mit diesen wundervollen Ausblick!

Elefanten im Udawalawe Nationalpark

Nach Ella sind wir dann mit dem Tuktuk zum Udawalawe Nationalpark gefahren und hatten eine atemberaubende Zeit dort! Die Elefanten waren so ein Ruhepol für uns und eines unserer Highlights auf dieser Reise. Es hat sich definitiv gelohnt, obwohl es für Sri Lankanische Verhältnisse ein recht teurer Spaß war.

In Udawalawe gibt es nicht viel und deshalb sind wir direkt am nächsten Tag wieder abgereist und sind mit dem Bus nach Arugambay gereist. Wir mussten einmal umsteigen und die Fahrt war insgesamt 5 1/2 Stunden lang und trotzdem war es erstaunlicherweise sehr einfach mit Liam und er zeigte sich wieder von seiner besten Seite.

Nicht ein einziges mal hat er geweint und auch diese Fahrt konnten wir sehr genießen.

Benni schlief die meiste Zeit und Liam und ich beobachteten die wunderschöne Landschaft, die in uns eine unglaublich beruhigende Zufriedenheit herstellte.

Liam steckte hier und dort auch mal sein kleines Köpfchen aus dem Fenster und auch die einheimischen Kinder genossen die Fahrt genau so wie wir.

Wer braucht einen Sitzplatz im Bus?

Busfahren in Sri Lanka ist ein wahres Erlebnis. Die Musik ist laut, sodass man kaum sein eigenes Wort versteht. Und ob man einen Sitzplatz bekommt, ist eher eine Glückssache.

Dennoch ist es sehr zu empfehlen, denn so tauchten wir in das einheimischen Leben ein und bekamen ein bisschen das Gefühl auch Einheimische zu sein.

Zudem sind Busse in Sri Lanka unfassbar günstig. Ich glaube nicht einmal 4 Euro haben wir für die Strecke von 5 1/2 Stunden Busfahrt bezahlt.

In Arugambay angekommen, konnten wir nochmal so richtig abschalten. Das Meer rief uns schon lange und wir genossen jeden Augenblick in diesem Surferparadies.

Obwohl es rappelvoll in dem beliebtesten Hotel war und wir keinen Platz mehr dort fanden, konnte man es nicht vergleichen mit anderen Touristen-Orten auf dieser Welt.

Die Strände waren teilweise leer und es gab keine lästigen Strandbars oder zugebauten Strände. Alles kleine Hütten mit hier und da einem kleinen Surfboard-Verleih.

Nach einer wundervollen Zeit in Arugambay und endlich wieder gutem und gesundem Essen, konnten wir uns schon so langsam wieder auf eine lange Busfahrt einstellen. Denn von dort aus dauerte es 12 Stunden mit dem Bus nach Colombo zum Flughafen.

Eine wundervolle Zeit in Sri Lanka

Sri Lanka ist ein atemberaubend schönes Land mit vielen unterschiedlichen Ecken. Wir haben längst nicht alles von Sri Lanka gesehen in diesem einen Monat, wo wir dort waren. Wir haben aber das, was wir erleben durften, in vollen Zügen genossen und aufgesaugt.

Die Menschen in Sri Lanka sind super herzlich und hilfsbereit. Dennoch gibt es wie überall in Asien Leute, die wissen, wie sie mit „Touristen umzugehen haben“.

Wieder die eigene Klahrheit überprüfen und dem guten alten Bauchgefühl vertrauen, sich ein bisschen vorher wegen den Preisen informieren – dann läuft alles wie geschmiert!

Sri Lanka ist ein sehr günstigen Land, wenn es um das Essen geht. Man kann für unter einen Euro eine riesige Mahlzeit bekommen, vorausgesetzt man verträgt das wahnsinnig scharfe, gut gewürzte Essen dort.

Von den Unterkünften her kommt es immer darauf an wo ihr unterwegs seid.

Am Nationalpark fanden wir die Unterkunft und das Preis-Leistungsverhältnis etwas teuer, aber ansonsten würde ich sagen, dass man für 10-20 EUR die Nacht eine schlichte, ordentliche Unterkunft bekommen kann.

Dennoch ist Sri Lanka ein sehr armes Land und viele haben in Sri Lanka keine wirkliche Arbeit. Deshalb solltet ihr, falls ihr Sri Lanka einmal besuchen wollt, eure Erwartungen etwas herunterschrauben in Sachen Hygiene und europäischen Standards.

Ein gutes Gespür hilft uns in Asien

Aber das gilt eigentlich allgemein für Asien. Denn wir Menschen gewöhnen uns an so ziemlich alles und wir entwickeln ein gutes Gespür dafür, was noch akzeptabel ist und was wir lieber schnell meiden sollten. Sei es das Hotelzimmer oder die nächste Gar-Küche.

Ein Patentrezept gibt es nicht. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass wenn wir mehr in Asien für ein Zimmer ausgeben, es nicht unbedingt einen viel besseren Standard, als ein gutes günstiges Hostel hat! Also am besten immer vor Ort schauen und flexibel sein!

Wenn wir das nächste mal in Sri Lanka wieder sind, möchte ich gerne noch auf den Adam’s Peak zum Sonnenaufgang hoch wandern (das dauert ca. 3-4 Stunden Treppensteigen) und ein ayurvedisches Centre aufsuchen und eine Reinigungs/Entschlackungskur machen!

Eines ist jedenfalls klar für uns! Es wird sicher nicht das letzte Mal sein, dass wir Sri Lanka besuchen!

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